

Zuletzt aktualisiert am 27.11.2020
Dannenberg. Zwar sind die Infektionszahlen der mit SARS- CoV2 Infizierten in der Region Lüchow-Dannenberg aktuell noch nicht exponentiell gestiegen, dennoch ist der bundesweite Trend Besorgnis erregend. Zum Schutz von Patienten und Mitarbeitern sieht sich die Klinikleitung bedauerlicherweise gezwungen, ab Montag, den 05.10.2020 bis auf Weiteres erneut ein Besuchsverbot für Angehörige zu erlassen.
Ausgenommen hiervon sind:
Bisher wurde auf die Eigenverantwortung der Bevölkerung gesetzt und von einem grundsätzlichen Besuchsverbot Abstand genommen. Der aktuelle Trend zeigt jedoch eine deutliche Zunahme der Infektionen in vielen Teilen der Bundesrepublik. Darüber hinaus zeigte sich auch im Verhalten der Besucher*innen hier am Klinikum, dass die bekannten AHA-Regeln (Abstand, Hygiene, Alltagsmaske) nicht immer verlässlich befolgt wurden.
Daher soll rechtzeitig agiert und Vorsorge getroffen werden. Im Gebäude der Klinik befinden sich zahlreiche Praxen. Diese haben ein hohes tägliches Patientenaufkommen. Das ist ein weiterer Grund, den Personenkreis, der das Haus aufsucht, auf die Personen zu begrenzen, die Hilfe benötigen. Dennoch sollen die Angehörigen die Möglichkeit bekommen, im Bedarfsfall Auskunft zu erhalten. Ein Angehöriger pro Patient kann sich im dringenden Bedarfsfall telefonisch in der Zeit von 13.30 Uhr bis 15.00 Uhr an den behandelnden Arzt wenden, um die Arbeitsprozesse möglichst nicht zu beeinträchtigen.
Dringende Empfehlung der Klinikleitung: „Verschieben Sie keine dringenden Arzttermine aus Angst vor einer Infektion.“
Weiterhin gilt selbstverständlich für den gesamten Betrieb:
Für Notfallpatient*innen gilt: Es wird dringend darum gebeten, keine Angehörigen mit in die Notfallaufnahme zu nehmen. Ausnahme: Begleitung von minderjährigen oder unter stark ausgeprägter Demenz leidenden Patient*innen (1 Begleitperson.) Ob eine Begleitperson mitkommen darf, entscheidet im Zweifelsfall der behandelnde Arzt.